Die Sportstätte Laufstrecke Grunewald bietet folgende Sportarten:
Laufen, Leichtathletik, Triathlon
| Kategorie: | Laufstrecke |
|---|---|
| Indoor/Outdoor: | outdoor |
Beschreibung: (eingetragen von Admin · 14.04.2008 · 13:36)
Hier bewegen wir uns in einem wahren Laufmekka Berlins. Die grüne Lunge im Westteil der Hauptstadt bietet zahlreiche lang gestreckte Laufwege, die sich für Tempoläufe wie auch Kraftausdauerläufe eignen, da das Gelände teilweise profiliert ist. Im Stadtteil Charlottenburg-Wilmersdorf gelegenen Wald trifft man neben Jogging-Verrückten aller Altersklassen, vom Freizeitjogger bis zum ambitionierten Marathonläufer, auch Triathleten und Mountainbiker.
Im Osten des größten Stadtwaldes Berlins entstand Ende des 19. Jahrhunderts im preußischen Staat eine der wohlhabendsten Wohngegenden Berlins und im Westen grenzt die Havel an den Berliner Forst. Etliche Berliner Lauftreffs nutzen das Mommsenstadion am nördlichen Grunewald für ihr Training. Also geht’s auch für uns von diesem Punkt los. Will man mit dem Auto anreisen, bietet sich ein großer Platz vor dem Stadion zu parken an. Möchte man mit der Bahn kommen, steigt man an der Haltestelle Messe-Süd (S 75) aus und läuft ein kurzes Stück Richtung Süden zum Startpunkt. Apropos Messe: Auch für den gestressten Besucher oder Aussteller bietet sich das vom Messegelände in wenigen Minuten zu erreichende Laufgebiet hervorragend zu einer kleinen Trainingseinheit.
Also los geht’s durch die Kolonie Eichkamp Richtung Süden. Nach zirka einem Kilometer gelangt man auf den Schildhornweg. Schaut man hier Richtung Norden, sticht der Teufelsberg hervor, der für Fortgeschrittene zum erklimmen bestens geeignet ist. Der aus Trümmerschutt des Zweiten Weltkriegs bis auf 120 m aufgeschüttete Berg ist nun Berlins höchste Erhebung. Zur Zeit des Kalten Krieges und der Teilung Deutschlands wurden auf dieser Anhöhe mächtige Antennenkuppeln errichtet. Die US-Armee nutze die Erhebung als Abhöranlage Richtung Osten und der amerikanischen Sicherheitsbehörde NSA diente sie als Teil eines weltweiten Spionagenetzes. Zum Glück haben wir diese Zeit hinter uns gelassen. Heute steht dort eine Radaranlage für die zivile Luftüberwachung, sagt man.
Weiterlaufend lässt man eine Kiesgrube links liegen. Ein Stück weiter gelangt man zum Teufelssee. Hier ist eine öffentliche Toilette vorhanden. Im Sommer lohnt sich ein Sprung in den See, also Badesachen einpacken. Läuft man den Weg weiter Richtung Westen, gelangt man zu einer Försterei. Hier lohnt es sich die Chaussee zu überqueren, um einen Abstecher zur Havel zu machen. Denn auch dort kann man ein erfrischendes Bad nehmen und einen herrlichen Blick auf den märkischen Fluss genießen.
Aber für uns geht’s nun weiter Richtung Süden auf dem Saubuchtweg und am Wegnetz namens Spinne geht’s wieder Richtung Norden, wobei man den kleinen Pechsee links liegen lässt. Kurz vor dem Teufelssee schließt man den Kreis und läuft den gleich Weg wieder zurück bis zum Mommsenstadion. So geschafft! Es lohnt sich danach im „Casino Mommsenstadion“ einzukehren, um die Laufeinheit mit einem Getränk abzurunden.
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