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Die Surfboards
Auf dem Markt gibt es große Auswahl verschiedener Bretter. Die Größe, Breite und Dicke des Brettes sind entscheidend für den Auftrieb, Stabilität und die Wendigkeit. Aufgrund seines Ursprunges werden die Maße auch in Deutschland in Fuß und Inches angegeben. (1Fuß = 30,48 cm; 1Inch = 2,54 cm).
Um das Brett beim Stürzen im Wasser nicht zu verlieren, wird das Board durch eine Schlinge, die sog „Leash“ mit dem hinteren Sprunggelenk des Surfers verbunden.
Der Kern eines Surfbretts besteht meistens aus Styropor oder Polysterol- Schaum. In der Mitte des Brettes verläuft in Längsrichtung ein hölzener Steg, dieser dient der Stabilität und wird als „Stringer“ bezeichnet. Das äußere Hartgewebe setzt sich aus 3-5 Schichten Fiberglas mit Epoxidharz zusammen.
Hier die drei wichtigsten Brett-Typen:
Longboard:
Das Longboard zeichnet sich durch eine runde Gestalt und einer Länge von 8 bis 13 Foot aus. Es eignet sich für kleine, schwache Wellen. Aufgrund seiner Dicke von 4 Inches und seiner Länge hat das Brett sehr gute Auftriebseigenschaften und läuft dadurch stabil. Auf der anderen Seite ist ein Brett dieser Größe schwerer zu handhaben. Die Manövrierfähigkeit ist schwerfällig und das hinauspaddeln durch die Brandung umständlich.
(Mini) Malibu:
Das Mininmalibu ist mit 6- 7,4 Foot kürzer als das Longboard. Dieses Brett ist besonders für den Anfänger geeignet. Es stellt einen Kompromiss zwischen guten Auftriebseigenschaften und der Manövrierfähigkeit dar.
Shortboard:
Charakteristisch für das Shortboard ist die Kürze des Brettes (5,2 – 6,4 Foot) und die spitze Nase. Shortboards sind schnell und leicht zu drehen. Es eignet sich für spektakuläre Techniken. Aufgrund der geringen Größe, fehlen Auftriebseigenschaften. Das Brett ist beim Anpaddeln instabil und wird nur mit großem Aufwand von einer Welle „mitgenommen“.
Neoprenanzug
Der Neoprenanzug schützt den Körper vor Wärmeverlust und verlängert somit die Aufenthaltszeit im Wasser.
Zum Wellenreiten eignen sich Anzüge zwischen zwei bis vier mm Dicke. Ein dickerer Anzug schränkt die Bewegungsfreiheit zu stark ein. In der Regel wird zwischen Fullsuit (lange Ärmel/lange Hosenbeine) und einem Shorty (kurze Ärmel/kurze Hosenbeine) unterschieden. Allerdings gibt es auch Zwischenvarianten mit langen Ärmeln und kurzen Hosenbeinen und umgekehrt.
Wachs und Pads
Um auf dem Brett Standfestigkeit zu gewährleisten, wird das Brett vor dem Gang ins Wasser mit Wachs eingerieben. Je nach Wassertemperatur gibt es verschiedene Wachsarten. Eine Alternative zum Wachsen ist das Aufbringen eines Pads. Ein rutschfester Gummibelag wird in Höhe der Standfläche auf das Brett geklebt.