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Segeln

Regattasegeln

Regattasegeln ist ein Wettkampfsport: Hier wird eine vorher abgestimmte Strecke von zwei (Matchrace) oder mehr (Fleetrace) Booten zur selben Zeit befahren. Beim Segeln umfasst dies eine sehr viel größere Bandbreite als bei anderen Sportarten üblich. Die Dauer eines Wettkampfes kann von Stunden bei Jollenregatten bis zu Monaten bei Hochseeregatten (zum Beispiel Volvo Ocean Race) betragen. Gleiches gilt für die Kosten zur Ausübung des Sports: Ein Team beim America's Cup braucht einen Millionenetat, um überhaupt teilnehmen zu können, während in der Laserklasse bereits mit normalen Mitteln internationale Erfolge zu erzielen sind. Auch das Risiko verteilt sich entsprechend: Bei professionellen Hochseeregatten steht die Geschwindigkeit absolut im Vordergrund, was trotz aller Sicherheitsmaßnahmen bei Fehlern auch Lebensgefahr für die Besatzung bedeutet. Bei Jollenregatten, die sportlich nicht weniger anspruchsvoll sein müssen, besteht zwar auch immer eine gewisse Unfallgefahr, das Risiko ist aber doch deutlich geringer.

Eine besondere Form bei Segelregatten sind die Wettkämpfe von Booten unterschiedlicher Bauform und Geschwindigkeit, die so genannten Yardstickregatten. Jeder Bootsklasse ist eine Yardstickzahl (Maß für die Langsamkeit eines Bootes der Klasse) zugeordnet. Die gesegelte Zeit wird mit der Yardstickzahl multipliziert. Diese Berechnungsformel macht einen sportlichen Vergleich von Booten unterschiedlicher Klassen möglich.

 

Text: Christian Walter

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