sportalis Varianten
Die gesundheitsfördernde und spaßbringende Bewegung im Wasser hat zur Entwicklung weiterer Disziplinen geführt. Dabei steht nicht zwangsläufig das Schwimmen im Vordergrund, sondern hauptsächlich die Bewegung im Wasser. So haben sich folgende Varianten gebildet:
Aquajogging und Aquafitness
Den ersten Kontakt mit einer einfachen Version von Aquafitness hatten wohl sehr viele Menschen schon in der Kindheit. Ob mit der Großmutter bei der Wassergymnastik oder mit der Mutter nach der Geburt eines kleinen Geschwisterchens. Doch die inzwischen entwickelten Varianten haben nichts mehr mit dem lustigen Schunkeln im Warmwassersolebecken zu tun. Man macht fast identische Übungen wie in einem Fitnessstudio, nutzt aber den Auftrieb, um Gelenke zu entlasten. Zudem werden bei jeder Bewegung den Muskeln größerer Widerstand entgegensetzt als an der Luft. Diese Beanspruchung ist die beste Voraussetzung für eine Steigerung von Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit. Nicht zuletzt wirkt sich auch die entspannende Wirkung des Wassers positiv auf das physische-, und psychische Wohlbefinden aus. Ob mit Musik zum Aquajogging oder mit Gummibällen, Schwimmbrettern, Steppern oder Pool- Nudeln beim Aquarobic— ein wesentlicher Bestandteil eines Aquafitnesstrainings ist der Spaß. Der Sport soll ein Erlebnis sein, was durch das Training in der Gruppe verstärkt wird.
Aquajogging/ Aquarunning
Aquajogging ist Laufen oder Rennen im Wasser und trainiert die Ausdauer. Ein Auftriebsgurt hält den Kopf über Wasser. Mit den Beinen wird eine freie Laufbewegung im Wasser gemacht. Arme und Hände bewegen sich ebenfalls unter Wasser.
Weitere Infos sind in der Sportartenbeschreibung Aquajogging zu finden.
Aquawalking
Aquawalking ist perfekt für Neueinsteiger, ältere Menschen und Rehapatienten. Im stehtiefen Wasser werden bei Bodenkontakt Lauf- und Gehbewegungen gemacht. Aquawalking hat neben der Verbesserung der Ausdauer einen Entspannungseffekt und verbessert die Koordination.
Aqua-Fitness
Im Wesentlichen wurde hier nach dem Motto verfahren: Was an Land geht, geht auch im Wasser. Das ist keinesfalls abwertend gemeint, denn wie schon beschrieben, hat Wasser viele Eigenschaften, die den Trainingseffekt nochmals erhöhen.
Aquaboxing/ Aquadrill
Im Mittelpunkt von Aquaboxing und Aquadrill stehen Kampfsportbewegungen im Wasser ohne Gegner. Besonders gut zur Stressbewältigung.
Aquarobic
Aquarobic ist die Wasservariante der Aerobic.
Aqua- Fatburning
Der hohe Energieverbrauch durch den Wärmeverlust im Wasser und das ständige Gegensteuern des Körpers wird noch verstärkt durch gezielte Übungen, welche die Herz-Frequenz in der Verbrennungszone halten.
Hydro- Power/Aqua Power
Krafttraining im Wasser. Bewegungsübungen mit Hanteln oder anderen Geräten.
Weitere Varianten:
In manchen Sportarten ist Schwimmen eine Teildisziplin, so z.B. im Triathlon oder im modernen Fünfkampf.
Text: Jens Hoffmann