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24.05.2007:

Basic Info

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Rhönradturnen

Das Turnen im Rad ist eine Erfindung des deutschen Schlossers Otto Feik. Er konstruierte in einer Garage irgendwo in der bayrischen Rhön ein Rad, das groß genug war um sich hineinzustellen. Er experimentierte weiter an dem neuen Sportgerät und konnte 1925 das Rhönrad zum Patent anmelden.

 
Die Verbreitung des Turnrads verlief eher schleppend. Doch langsam entwickelte sich der Trend zum Turnier- und Wettkampfsport. Seit der Gründung des Weltverbands IRV (Internationaler Rhönradturnverband) im Jahr 1995 gibt es Weltmeisterschaften regelmäßig, im zweijährigen Rhythmus. Große Bedeutung hat das Rhönradturnen auch im Bereich Show und Zirkus.  

 

Das Rad besteht aus zwei Reifen, die über so genannte Sprossen miteinander verbunden sind.    

Rhönräder gibt es in verschiedenen Durchmessern zwischen 1,35m und 2,45m. Sie wiegen bis zu 60 kg.

Bei der Rhönradturn-WM gibt es drei Wettkampfdisziplinen:
 

1.) Geradeturnen

Das Rad bewegt sich hochkant entlang der Reifen, je nach Gewichtsverlagerung vor und zurück. Die Übung wird zur Musik geturnt und dauert ca. drei Minuten.

 

 

 

 

 

 

2.) Spiraleturnen

Das Rhönrad wird beim Spiralturnen gekippt und seitlich am Boden in kreisenden Bewegungen bewegt. Es wird zwischen einer großen Spirale und einer kleinen Spirale unterschieden. Bei der großen Spirale ist der Neigungswinkel des Rads größer als 60°, bei der kleinen – kleiner als 30°.

 

 

 

3.) Sprung

Aus dem Anlauf springt der Turner auf das rollende Rad, direkt danach folgt der Abgang mit Saltos und Schrauben auf eine Weichbodenmatte. 

Text: Jutta Kühle

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