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Inline-Skaten

Viele Schutzausrüstungen werden häufig als Gesamtpaket in einem Supermarkt oder Sportgeschäft gekauft. Von diesen Schutzsets sollte man jedoch absehen.

Kein Mensch ist wie der Andere. Deshalb ist es auch zwingend notwendig, die Schutzausrüstung individuell auf den einzelnen Skater zusammenzustellen.

Wichtig ist beim Kauf der Schoner, dass sie einen perfekten Sitz an der zu schützenden Stelle aufweisen. Der Käufer sollte sich auch nicht scheuen, die Schützer einmal auszuprobieren. Hier stellt sich schnell heraus, ob der Schoner passt, oder nicht.

Hat ein Skater die richtigen Schützer gefunden und angelegt erwarten ihn weitere Gefahren beim Fahren. Viele Inlineskater überschätzen ihre eigenen Fahrkünste.

Häufig werden sie durch unvorhergesehene Situationen überfordert. Durch fehlende Koordination und Defizite in der Motorik kommt es sehr oft zu schweren Stürzen.

 

Schuhtypen

Die Schuhe können ihrer Ausführung nach eingeteilt werden in:

a.    Hardboot

b.    Softboot

c.    Hybrids

d.    Kinder~/ Juniorskates

 

Der Hardboot oder Hartschalen-Skate zeichnet sich durch eine Kunststoffschale und ein Schnallensystem aus. Er bietet äußerst guten Halt und optimalen Schutz für das Fußgelenk sowie für den ganzen Knöchelbereich. Durch das Schnallensystem lässt er sich schnell anbringen, ist gut belüftet und kann zusätzlich gereinigt werden, da Hardboots fast immer einen herausnehmbaren Innenschuh haben. Bemängelt wird oft seine Steifigkeit und seine Masse. Hinzu kommt, dass das Schnallensystem nicht jedem Fuß angepasst werden kann oder dass aufgrund dieser Tatsachen schneller als sonst Druckstellen entstehen.

 

Der Softboot besteht in der Regel aus Nylongewebe oder Kunstleder und ist bei geringer Masse auch bezüglich Bequemlichkeit ein Favorit. Er ist leicht anzuziehen und kann, was Stabilität betrifft, mittlerweile auch recht gut mithalten. Gleichzeitig ist er durch sein Schnürsystem auch für "Problemfüße" geeignet. Dennoch kann hier von einer optimalen Kraftübertragung und Stabilität nicht gesprochen werden - nach kurzer Nutzungsdauer schon wird sich beim Fahren ein "schwammiges" Gefühl bemerkbar machen; beachtens~ und bedenkenswert sind bei diesen Schuhen Belüftungsschwierigkeiten, zumal Softboots keine herausnehmbaren Innenschuhe haben.

 

Der Hybrid, eine Mischung aus Hard~ und Softboot, kann bei äußerst gutem Halt eine äußerst hohe Komfortabilität aufweisen. Dies rührt daher, dass der Hybrid aus einem harten Schalenkäfig besteht, der praktisch einen vergleichsweise komfortablen Innenschuh umschließt. Dabei ist besonders der Knöchelbereich sehr gut geschützt. Die Kombination von Schnallen~ und Schnürsystem garantiert eine hervorragende Anpassung des Schuhs an den Fuß. Bedingt nachteilhaft ist, dass der Hybrid keinen herausnehmbaren Innenschuh hat, was aber durch recht gute Belüftungsmöglichkeiten kompensiert wird.

 

Die Kinder~ oder Juniorskates müssen einen besonders guten Halt im Schuh garantieren, da die Koordination der rollfreudigen Nachwuchsskater im Anfangsstadium erst noch aufgebaut werden muss und weiterhin ein verhältnismäßig geringes Kraftpotential vorhanden ist. Demzufolge sind die Kinderskates in der Regel "Hardboots". Das Besondere an diesen Schuhen ist, dass "sie drei bis vier Schuhgrößen mitwachsen". Dies bedeutet lediglich, dass die Schuhe "Größen-verstellbar" sind. Beachtet werden muss hier, dass auch eine entsprechende Schuhbreite gegeben ist, da der Fuß nicht nur in die Länge wächst. Das Verschlusssystem dieser Skates ist meistens das Schnallensystem, wodurch ein einfaches Öffnen und Schließen gewährleistet wird. Gedacht sind diese Skates speziell für Kindergarten~ und Vorschulkinder.

 

Text: Andi Mündörfer

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