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sportalis Gesundheitspotential

Mountainbiken

Mountainbiken zählt als Teil des Radfahrens zur beliebtesten Sportart Deutschlands. Ein Grund hierfür sind sicherlich die vielfältigen positiven Effekte des Radsports. Neben dem Erleben der Natur und des "Erfahrens" der Umwelt kommen positive körperliche Auswirkungen dazu. Das Gesundheitspotenzial lässt sich für Mountainbiken nicht generell betrachten. Die gesundheitlichen Effekte, bzw. Gefahren variieren je nach Art der Ausübung. Das so genannte "Genussbiken", bei dem Intensität und Geschwindigkeit gering sind, stellt geringere Anforderungen an den Sportler als z.B. Downhill oder Freeride. Daher werden die Disziplinen auf ihre gesundheitliche Eignung gesondert betrachtet. Allen gemein ist allerdings eine besondere körperliche Auswirkung auf das Herz-Kreislauf-System sowie auf einen großen Teil der Muskulatur, insbesondere der unteren Extremitäten.

 

Fitness-Biking

Der größte Teil der aktiven Biker lässt sich als Fitness-Biker bezeichnen. Das Rad wird meist aus gesundheitsorientierten Motiven genutzt. Fitness-Biking lässt sich einem Großteil der Bevölkerung empfehlen. Vorsicht sollte allerdings bei Herzproblemen geboten sein, denn die Steigungen beim Biken belasten das Herz stark. Wer mit dem Gedanken spielt, regelmäßig und intensiv zu biken, sollte sich vorher beim Arzt unbedingt das OK besorgen. Fitness-Biking eignet sich im Gegensatz zum Joggen auch für übergewichtige Personen, da die Belastung für die Gelenke kaum mit dem Körpergewicht zusammenhängt.

Folgende Verhaltensweisen steigern sowohl den Spaß, als auch das gesundheitliche Potenzial beim Fitness-Biking:

- Erlernen der richtigen Fahrtechnik: Die aktuellen Bikes sind mit umfangreicher Technik ausgestattet. So mancher hat schon einen unfreiwilligen Abgang über den Lenker gemacht, weil die Kraft der Bremsen falsch eingeschätzt wurde.

- Das Tragen von Helm, Handschuhen und Sportbrille.

- Brille oder Kontaktlinsen lassen gerade beim Mountainbiken Gefahren (Steine, Wurzeln, etc.) schneller erkennen.

- Stürze oder Unfälle passieren oft auf langen Touren, wenn Kraft und Konzentration nachlassen.

- Bei Dunkelheit oder Dämmerung sollte an ausreichende Beleuchtung gedacht werden.

 

Enduro, Trial, Dirt, Downhill, Freeride, Extreme-Freeride 

Die Gesundheitseffekte, die beim Fitness-Biking beschrieben wurden, finden sich auch mehr oder weniger für die anderen Varianten des Mountainbikens. Allerdings stehen dem einige Gefahren gegenüber. So bergen z.B. die hohe Geschwindigkeit beim Downhill oder die Sprünge beim Dirt oder Extreme-Freeride ein erhöhtes Verletzungsrisiko.

 

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