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sportalis Gesundheitspotential

Nordic-Walking

Durch die Stöcke wird etwa 30% des Körpergewichtes auf die Arme und den Oberkörper verteilt, wodurch die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke entlastet werden. Gleichzeitig wird der Oberkörper einschließlich der Rückenmuskulatur trainiert. Insgesamt kommen ca. 90% der Muskulatur zum Einsatz. Dadurch kann man trotz des geringeren Tempos gegenüber dem Joggen einen guten Trainingseffekt erzielen.

Ideale Sportart zur Gewichtsreduktion, zum gelenkschonenden Ganzkörpertraining und zur Freude ohne Überlastung, wenn sie im richtigen Pulsbereich durchgeführt wird (mit Hilfe eines Herzfrequenzmessgerätes/ Pulsuhr überwachen). Im Vergleich zum normalen Walken werden etwa 46% mehr Energie verbraucht. Für Menschen mit Knie- oder Rückenproblemen empfiehlt sich Nordic Walking besonders, weil der Körper gegenüber dem Joggen um bis zu 30% entlastet wird.

Neben der Ausdauer werden die Beweglichkeit und die Koordination geschult. Durch den aktiven Stockeinsatz wird der Bewegungsapparat entlastet, was diese Sportart auch für Personen mit Übergewicht oder Gelenkproblemen interessant macht.

 

Aktivitätsfaktor

Das Nordic-Walking ist die ideale Einstiegssportart für Personen, die allmählich an das Laufen herangeführt werden wollen, als auch für Personen mit Übergewicht. Es eignet sich insbesondere für Personen, die Wert darauf legen in der freien Natur sportlich aktiv zu sein. Auch für Leistungssportler kann das Nordic-Walking bzw. Nordic-Running eine gute Abwechslung sein. Desweiteren ist das Nordic-Walking auch eine ideale Bewegungsform für Personen mit Gelenkproblemen (Hüfte, Knie).

 

Nicht geeignet bei

Für Personen mit Problemen an den Finger- und Handgelenken wie z.B. bei der chronischen Polyarthritis. Hier kann es beim Nordic-Walking durch den Griff zu Beschwerden kommen und ist somit nicht zu empfehlen. Auch bei Personen mit akuten Schulterbeschwerden können Probleme bei der raumgreifenden Schulterbewegung auftreten.

 

Tipps für Einsteiger

Nur eine korrekt und gut ausgeführte Technik verspricht ein effektives, gesundheitsförderndes Ganzkörpertraining. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, zunächst das Nordic-Walking unter professioneller Einweisung zu erlernen. Hier wird der Trainer auf die Feinheiten der Technik hinweisen, wie z.B. die Auf-und-Zu-Greifbewegung der Hände, die raumgreifende Armbewegung mit weitem Schub hinter den Körper, richtige Fußarbeit, etc..

Für die Wahl der richtigen Stocklänge gilt die Formel: Körpergröße x 0,66. Liegt der Wert genau zwischen zwei im Handel erhältlichen Stocklängen sollte man eher zu den etwas kürzeren Stöcken tendieren.

Die Trainingsintensität kann zum einen durch die Armbewegung und den Schub nach hinten reguliert werden und zum anderen durch Technikvariationen wie Skating, Jumping oder Running.

 

Der Extra-Vorteil:

Naturerlebnis, alleine oder in der Gruppe möglich, überall und zu jeder Jahreszeit durchführbar.

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