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sportalis Varianten

Rugby

Touchrugby

Touchrugby kommt aus Australien und wurde in den 60er Jahren aus dem normalen Rugby heraus entwickelt. Es ist die kontaktlose Variante des Rugby. Es gibt keine Tacklings, sondern nur ein „Touch“, dass heißt, wenn der Spieler mit Ball berührt worden ist, muss dieser sofort stehen bleiben. Besonders schön bei dieser Variante ist, neben dem geringen Körperkontakt auch die Tatsache, dass beim Touch Männer und Frauen in einer Mannschaft spielen.

Die Mannschaften bestehen aus je sechs Spielern und sie spielen auf einem Rasenfeld (50m * 70m). Ziel ist es auch hier den Ball in der gegnerischen Endzone abzulegen. Das Spielen des Balls nach vorn ist ebenso verboten wie das Kicken des Balles mit dem Fuss. Beim Touch darf nur mit den Händen gespielt werden. Nach einem „Touch“, muss der Angreifer den Spielzug abbrechen und einen Rollball ausführen. Dafür wird der Ball auf den Boden gelegt und ein anderer Spieler des Teams muss diesen Aufnehmen und einen neuen Spielzug einleiten. Bevor es weitergeht muss sich die verteidigende Mannschaft mindestens fünf Meter vom Ball entfernen. Insgesamt stehen dem angreifendem Team sechs Touches zur Verfügung, dass heißt, wenn es ein Team nicht schafft innerhalb dieser sechs Berührungen zu einem Touchdown zu kommen, dann gibt es einen Ballbesitzwechsel. Die Rollen zwischen Angreifer und Verteidiger werden dann getauscht und das Team hat nun ebenso sechs Touches um einen Punkt für sich zu erzielen.

Weitere Regeln gibt es unter:

http://www.touchdeutschland.de/touch/

 

Unterwasserrugby

Unterwasserrugby ist eine ziemlich neue Form des Rugby. Es ist ein sehr schnelles Spiel, das viel erfordert außer Kraft, Kondition und Luft. Hier kommt es vor allem auf das Spielverständnis an, da ein die Kommunikation unter Wasser etwas eingeschränkt ist.

Gespielt wird in einem Schwimmbecken. Die Maßen können hier variieren. Ein Team besteht aus max. 11 Spielern. Auch hier können Männer und Frauen gleichermaßen in einer Mannschaft spielen. Sechs Spieler können gleichzeitig zum Einsatz kommen. Die restlichen Spieler sind Auswechselspieler. Die Wechsel erfolgen sehr schnell, meist im Minutentakt.

Hier ist das Ziel nicht den Ball, der mit einer Salzwasserlösung gefüllt ist, damit er sinkt, in einer Endzone abzulegen, sondern ihn in einem Metallkorb (Größe eines Basketballkorbes) unterzubringen.

Ein Spiel dauert zwei mal 15 Minuten.

Wer Unterwasserrugby spielen möchte, sollte sich an einen Tauchklub in seiner Nähe wenden.

Mehr Wissenswertes über Unterwasserrugby gibt es unter:

http://www.unterwasserrugby.com/

 

Text: Annika Ulrich 

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