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Beach Soccer
Die Ursprünge des Beach Soccers liegen in Südamerika, wo der Sport seit über 40 Jahren in offiziellen Wettbewerben/Turnieren gespielt wird. Durch die Gründung der "Pro Beach Soccer Serie" 1992 in den USA erfuhr der Trendsport seinen ersten Boom. Der Beach Soccer lockte immer mehr Zuschauer an und in Miami 1993 kamen mehr als 10.000 Zuschauer zu einer Veranstaltung.
TV-Stationen erkannten die Attraktivität des Sports und seit 1994 werden Beach Soccer Events regelmäßig übertragen. Über die inter- und nationalen Turnierserien, wie z.B. die jährlich in Brasilien stattfindende Beach Soccer-Weltmeisterschaft wird ebenfalls in den Medien berichtet.
Seit 1997 gibt es eine offizielle Europäische Pro Beach Soccer Serie zu deren Anlass auch die Deutsche Beach Soccer Nationalmannschaft gegründet wurde. Die European Pro Beach Soccer Serie wurde durch die Teilnahme internationaler Fußballstars wie Cantona, Butragueno, Papin, Gentile für ihre Ländermannschaften noch attraktiver. Auch durch diese Superstars wurden bis zu 20.000 Zuschauer pro Event getählt. Als Schirmherr der "European Pro Beach Soccer League" unterstützt Prinz Albert von Monaco den Beach Soccer Sport.
Der Sprung vom Strand auf den Rasen ist dem späteren Weltmeister und Torschützenkönig der WM 1994 Romario gelungen. Er begann seine Karriere an der Copacopana und wurde dort von Talentscouts entdeckt. Romario spielte in Europa für den PSV Eindhoven und C.F Barcelona.
Die südamerikanische Sektion des Fußballweltverbands Fifa hat das Format "Pro Beach Soccer Tour" 1998 als internationalen Standard definiert. Die Anerkennung durch die FIFA weltweit wird noch in diesem Jahr erwartet. Seitens des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) gibt es konkrete Überlegungen Beach Soccer bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking neben Beach Volleyball in das Programm der Spiele aufzunehmen.
Footvolley
Footvolley verbindet die Sportarten Volleyball und Fußball. Fußballspieler haben es dennoch etwas einfacher, weil der Ball mit allen Körperteilen außer den Händen gespielt werden darf. Es ist den beiden Spielern also gestattet, den Ball mit Füssen, Beinen, Kopf und vor allem mit der Brust zu spielen. Sogar die Schulter wird zu Hilfe genommen um den Ball in die Luft zu befördern. Auf jeder Seite spielen zwei Spieler, die den Ball pro Angriff zusammen insgesamt höchstens dreimal berühren dürfen. Ziel ist es den Ball über das Netz zu befördern. Der Ball darf jedoch nicht zweimal hintereinander vom selben Spieler berührt werden.
Es gibt derweil noch kein einheitliches Regelwerk. Manche Länder spielen bis 12 pro Satz bei zwei Gewinnsätzen, andere wiederum bis 15 oder 18 bei nur einem Satz. Einige Regeln besagen, dass der Ball nach der Angabe nicht sofort returniert werden darf, andere wiederum erlauben dies. Wegen dieser uneinheitlichen Regeln ist ein einheitliches europäisches Regelwerk geplant.
Die sich daraus ergebenden gemeinsamen Regeln gelten dann für alle in Europa stattfindenden Turniere des Europäischen Footvolley Verbandes (EFVF).
Footvolley stellt sehr hohe technische Anforderungen an die Spieler. Footvolley spielen schult Koordination, Kondition, Ballgefühl und Körperbeherrschung. Durch den fehlenden Körperkontakt ist die Verletzungsgefahr beim Footvolley um ein vielfaches geringer als beim gängigen Fußballspiel.
Bild- und Textquellen:
Deutscher Beach Soccer Verband e.V
Text: Chris Bauer