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15.12.2010: Die Strategie ist s.m.a.r.t.

Wie man seine Motivation behält

Viele beenden ein Training genau so schnell wie sie es angefangen haben. Denn oft ist die Motivation nicht groß genug, der Terminkalender ist voll oder das Wetter zu schlecht. Wer s.m.a.r.t. trainiert kann die Motivation länger halten und den Kampf gegen den inneren Schweinehund gewinnen.

 

Nach wenigen Wochen des Trainings schmeißen viele ihre guten Vorsätze wieder über Bord und lassen das Training schleifen oder hören sogar wieder ganz auf. Sie scheitern am inneren Schweinehund. Es gibt eine Formel, die jedem helfen kann, die Motivation zu behalten und über kurz oder lang über den inneren Schweinehund zu triumphieren. Einfach s.m.a.r.t. trainieren.

 

Smart: Die optimale Zielsetzung

Gestalten sie Ihre Ziele s.m.a.r.t.! Spezifisch, messbar, akzeptabel, realistisch und terminiert. Mit dieser Formel vermeiden Sie ungeliebte Überraschungen. Sie laufen weniger Gefahr enttäuscht und frühzeitig das Handtuch zu werfen.

Ein spezifiziertes Ziel grenzt Ihr Vorhaben ein und hält Sie davon ab zu viele Baustellen auf einmal zu eröffnen. Sie arbeiten an nur einem Projekt statt an mehreren gleichzeitig und beschleunigen damit Ihren ersten Erfolg. Ein klares und zeitig erreichbares Ziel gibt Ihnen Zuversicht und den nötigen Ruck Ihr Vorhaben zu starten.

Messbare Parameter der Erfolgskontrolle sind die Grundlage Ihrer Motivation. Machen Sie Ihren Erfolg sichtbar. Stoppen Sie ihre Zeit, wiegen Sie sich regelmäßig nüchtern und zur selben Tageszeit oder dokumentieren Sie Ihre Fortschritte mit dem Maßband. Gehen Sie sicher, dass ihre Messmethode mit Ihrem Ziel optimal zueinander passt. Wenn sie Fett abbauen möchten, sollten Sie nicht nur Ihre Kilos zählen oder ihren Bauchumfang messen. Beobachten Sie auch über einen längeren Zeitraum das Verhältnis zwischen Fett und Muskulatur, beispielsweise mit Hilfe einer Fettwage oder anhand ihres Kraftzuwachses.

Prüfen Sie bis hierher Ihre Zielplanung: Ist die Praxis vereinbar mit Ihren Vorlieben? Versprechen Ihre Ziele und Messmethoden Erfolg und motivierende Feedbacks? Wenn ja, dann ist Ihr Plan akzeptabel und Sie befinden sich auf dem richtigen Weg.

Bleiben Sie realistisch: Informieren Sie sich darüber welches Ziel für Sie machbar ist. Beispielsweise 12 km Laufen innerhalb einer Stunde bedeuten für einen 80 Kilo schweren Läufer einen Verbrauch von ca. 950 Kilokalorien (kcal). Wie viele Kilometer schaffen Sie pro Einheit? Wie viele Einheiten pro Woche können Sie zeitlich einrichten? Wie lange würde es unterm Strich dauern das geplante Ziel zu erreichen? Beachten Sie dabei auch Ihre Energiebilanz. Das heißt: Wie viele kcal nehmen Sie täglich auf, verglichen mit dem was Sie täglich verbrennen? Scheuen Sie sich auch nicht davor vorschnell gesteckte Ziele zu modifizieren.

Zuletzt terminieren Sie Ihren Trainingsplan und passen ihn nach Möglichkeit Ihrem gewohnten Alltag an. Tragen Sie Ihr Training wie ein Meeting oder einen Friseurtermin in Ihren Terminkalender ein. Die Erfahrung zeigt, dass umgekehrt die Anpassung des Alltags an den frisch gebastelten Trainingsplan eher unrealistisch ist. Schaffen Sie kleinere Zwischenziele um sich von Ihrer Strategie zu überzeugen und sie dann eventuell auszubauen.

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