15.12.2010: Video der Woche 6/2008

Ein Mann, eine Frau, ihr Brett und eine Welle. Eine gelungene Hebefigur beim Eiskunstlauf ist nicht einfach, das gleiche jedoch auf einem Surfbrett zu probieren, ist wohl noch eine Nummer komplizierter. Dazu braucht man auf jeden Fall eine gehörige Portion Gleichgewicht und eine Menge Vertrauen in seinen Partner.
Aber genau darum geht es beim Tandemsurfen. Der Sport kommt ursprünglich aus Waikiki und das Board ist größer als ein normales Surfbrett. Bis heute hat das Tandemsurfen nur eine kleine Anhängerschaft und der Spass steht dabei immer im Vordergrund.
Jedoch gibt es bei den Wettkämpfen natürlich auch strenge Regeln. Die Leistung der Wellenreiter wird durch die beste Figur die im Ritt gezeigt wurde, die allerdings 2-3 Sekunden gehalten werden muss, der Anzahl der Formationen und deren Schwierigkeitsgrad und durch das eigentliche Surfen bestimmt.
Für jede der drei Kategorien können zehn Punkte vergeben werden. Jedoch kann man für besondere artistische Zwischeneinlagen Extrapunkte holen.
Die 45 Figuren, mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, können beliebig in den Lauf eingebaut werden. Jedoch dürfen ähnliche Figuren nicht in mehreren Durchgängen als beste Figur zählen.
Jedes Paar hat maximal 10 Versuche, von denen die besten zwei gewertet werden. Die Frau darf nicht weniger als die Hälfte des Mannes wiegen, der auf eine große Erfahrung beim Wellenreiten zurückgreifen können sollte.
Ob nun ein gelungener Ritt oder ein Abflug, ein Hingucker ist es auf jeden Fall.
Text: Philipp Kummer