14.03.2007: Fitness für unterwegs

Umgeben von schwitzenden Leibern auf das nächste freie Trainingsgerät warten. Oder doch lieber frische Luft und Vogelgezwitscher? Die Graditech Enwicklungs GmbH bietet die Lösung für alle, die trotz Sonnenscheins nicht auf ihr Fitnesstraining verzichten mögen: Den bodybuddy Streetstepper!
Dieser zum Fortbewegungsmittel erweiterte Stepper wandelt die am traditionellen Gerät ungenutzte Energie in Bewegungsenergie um und verlagert somit das Training nach draußen. Auf diese Weise kann das tägliche Workout wunderbar einfach im Straßenverkehr beim Einkaufen oder auf dem Weg zur Arbeit erledigt werden.
Denn der „bodybuddy“ ist ein rundum alltagstaugliches „Fitnessverkehrsgerät.“ Aufgrund des patentierten Gradienten-Getriebes können Geschwindigkeiten über 30 km/h und Steigungen von bis zu 15 Prozent gefahren werden, ohne dass eine Gangschaltung erforderlich wird, und im Gegensatz zu vielen Fahrrädern besitzt er keinerlei geschmierte Teile, die eine Gefahr für schicke Kleidung bedeuten würden.

Auch aus gesundheitlicher Sicht ist der Streetstepper empfehlenswert, wie Dr. Gerhart Handle, Facharzt für Orthopädie und Sportorthopädie, erklärt: „Ich halte den „bodybuddy“ aus orthopädischer und sportmedizinischer Sicht für einen Hit (…)“ Er sieht vor allem die gleichmäßige Muskelbelastung, die aufrechte Körperhaltung ohne Fixierung der Wirbelsäule sowie das Gelenk schonende Herz-Kreislauftraining als entscheidende Vorteile.
Neben dem zeitlichen und gesundheitlichen Nutzen, stellt das von den beiden Österreichern Martin und Peter Buchberger entwickelte Sportgerät aber aufgrund seines Neu- und Seltenheitswerts derzeit auch noch einen absoluten Blickfang dar. Kombiniert mit kinderleichter Manövrierbarkeit und praktisch keiner Lernphase könnte das Brüderpaar den Trend für den kommenden Sommer entwickelt haben.
Hierbei dürfte sich jedoch der mit 2.790 Euro sehr hohe Preis als größtes Hindernis erweisen. Dieser Betrag wird seitens Vertretern der Firma Graditech mit der zurzeit zu geringen produzierten Stückzahl erklärt.
Genau aus diesem Grund sehen die Entwickler neben dem einen oder anderen Trendsetter zunächst das wichtigste Käuferpotenzial bei den Fitnessstudios. Der „bodybuddy“ solle keinesfalls als Konkurrenz zu ihren immobilen Steppern begriffen werden, sondern zu einer Erweiterung der Leistungen verhelfen. Neben Spinning-Kursen könnten dann auch Stepper-Touren angeboten werden.
In der Fachwelt jedenfalls wusste der Streetstepper bereits zu überzeugen. So wurde er auf der ispo Winter 07 bei den BrandNew Awards mit dem „Nilit Hardware Summer Award“ ausgezeichnet. Und auch Alexandra Schlump vom Fitnessmagazin „Shape“ sieht in ihm „...eine veritable Alternative zum Fahrrad“, und prognostiziert: „Ein tolles Gefährt, dass man in Zukunft sicher öfter durch die Straßen flitzen sehen wird.“
Text: Kevin Ritter