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05.06.2007: Fitness von der Stange

Polebatics

Lasziver Striptease an der Stange wird zunächst nicht mit Sport verbunden und ist wohl vor allem bei Männern beliebt. Nun bietet die Tanzpädagogin Nele Brückmann in Fitness- und Tanzkursen Stangen-Akrobatik für jedermann - auf Erotik wird bewusst verzichtet.

Die Hamburgerin, die selbst jahrelang Striptänzerinnen trainierte, orientierte sich an dem heißen Trend aus Nordamerika, Australien und England und kreierte 2006/07 mit Polebatics einen eigenen Stil. Die Basis des neuen Fitnesstrends sind tänzerische Bewegungen an der Stange in Kombination mit akrobatischen Elementen ohne Bodenkontakt.


Diese lassen sich grob in die vier Kategorien Moves, wie die tänzerischen Figuren an der Stange genannt werden; die als Spins bezeichneten Drehungen an der Stange (mit und ohne Bodenkontakt); die unter Poses zusammengefassten gehaltenen Figuren mit und ohne Bodenkontakt sowie Climbings, bei denen die Stange erklommen wird, einteilen.

Bislang können Pole-Fitnesskurse lediglich in Hamburg besucht werden, aber Brückmann ist zuversichtlich, dass der „Vertical Dance“ mit der Ende diesen Jahres beginnenden Trainerausbildung auch in Fitnesstudios außerhalb der Hansestadt Einzug halten wird.

Durch die teils sehr anspruchsvollen Übungen werden neben einem besseren Gefühl für den Körper vor Allem Kraft und Flexibilität ausgebildet. Dennoch sollten sich interessierte Nichtstripper und –stripperinnen nicht schrecken lassen, denn Polebatics kann aufgrund des methodischen Aufbaus auch von weniger begabten Tänzern erlernt werden. Davon sind in den USA übrigens bereits Hollywoodstars wie Angelina Jolie, Teri Hatcher oder Darryl Hannah überzeugt.

Text: Kevin Ritter

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