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15.12.2010: Deutsche Meisterschaft im Siebenkampf

Kölnerin holt sich den Titel

Maike Goldkuhle von der LG ASV Deutsche Sporthochschule Köln ist Deutsche Siebenkampfmeisterin. Auch die Siebenkampfkampf-Mannschaft der LG ASV Deutsche Sporthochschule Köln holt einen Titel – Bronze für Willwacher und den Mehrkampfnachwuchs der LG.

 

 

 

Bei den traditionell letzten großen nationalen Leichtathletikmeisterschaften des Jahres, den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften, konnte die Frauenmannschaft der LG ASV Deutsche Sporthochschule Köln am zurückliegenden Wochenende ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Auf Mehrkampfanlage von Hannover, erkämpften Maike Goldkuhle, Christina Hunneshagen und Kerstin Heinen insgesamt 15036 Punkte und blieben damit deutlich vor Frankfurt (14217) und Leverkusen (13017).
 
Beste Punktesammlerin der LG war Maike Goldkuhle, die in der Einzelwertung den Meistertitel erringen konnte. Die weiteren Medaillen gingen an Katja Keller (LG Nike Berlin, 5471 Punkte) und Annelie Schrader (MTV 1881 Ingolstadt, 5380). Mit 5630 Punkten blieb Goldkuhle nach leichter Krankheit etwas hinter ihrer vor 4 Wochen beim Ländervergleichskampf gegen die USA in Manhatten aufgestellten Bestleistung von 5726 Punkten. Am vergangenen Samstag erzielte die Athletin von Trainer Andreas Gentz mit der jeweils besten Einzelleistung in den ersten drei Disziplinen (100 m Hürden, Hochsprung, Kugelstoßen) schnell eine deutliche Führung, die sie in der Folge nicht mehr abgab. Herauszuheben sind vor allem die für sie guten 1,72 im Hochsprung und 41,09 m im Speerwurf. Hinzu kamen 14,01 sec über die Hürden, 13,12 m im Kugelstoßen, 25,38 sec über die 200 m, 5,49 m im Weitsprung und 2:21,58 min im abschließenden 800 m Lauf.
 
Im Zehnkampf der Männer erreichte Steffen Willwacher von der LG ASV Deutsche Sporthochschule Köln hinter dem unangefochten Sieger Norman Müller (Hallesche Leichtathletik-Freunde, 7720 Punkte) und Nicolai Peselmann (TV Wattenscheid 01, 7428) den Bronzerang. Nach mäßigen 100 m (11,81 sec) und Weitsprüngen (6,19 m) ließ der Deutsche Juniorenmeister von 2006 aus Köln gute 14,36 m im Kugelstoßen und eine Einstellung der persönlichen Bestleistung im Hochsprung (1,85 m) folgen. Dennoch lag der von Falk Schade trainierte Athlet am Ende des ersten Tages nach abschließenden 52,79 sec über die 400 m weit von den Medaillenrängen entfernt. Als typischer „Mann des zweiten Tages“ nahm er vielen Konkurrenten insbesondere im Diskuswurf (44,81 m) und Stabhochsprung (4,70 m), aber auch im Hürdensprint (15,21 sec) und 1500-m-Lauf (4:34,56 min) einige Punkte ab. Zusammen mit einem Speerwurf auf 52,29 m ergibt dies eine Gesamtpunktzahl von 7172. Damit bleibt Willwacher zwar hinter seiner Bestleistung von 7336 Punkten zurück, erzielt aber eine neue Saisonbestleistung in 2008. Nach dem ersten Tag hatte noch Willwachers Trainingspartner Stefan Preß auf dem Bronzerang gelegen. Er absolvierte auf der Mehrkampfanlage von Hannover seinen ersten 7000er, welcher vor allem auf persönlichen Bestleistungen im Kugelstoßen (13,26 m), über die 400 m (51,13 sec) und im Speerwurf (53,72 m) sowie gewohnt guten Sprint- und Sprungleistungen fußte. In der Endabrechnung führten 7039 Punkte zu einem guten 6. Platz für Preß.
 
Und auch der Nachwuchs der LG ASV Deutsche Sporthochschule Köln kehrt mit Platz drei und acht bei den Siebenkampfmannschaften erfolgreich von den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Hannover zurück.

Der Auftakt zu den diesjährigen Deutschen Mehrkampf-Jugendmeisterschaften auf der Mehrkampfanlage neben der AWD-Arena im niedersächsischen Hannover gelang leider nicht nach Maß. Schon in der ersten Disziplin blieb eine der sieben gemeldeten LG-Mehrkämpferinnen ohne Wertung. Für Tanja Heitgen wurden für die 100m Hürden keine Punkte gegeben, da sie eine Hürde nicht regelgerecht überquert hatte. Dennoch ließen sich die B-jugendlichen Mannschaftskolleginnen Annika Huijbregts, Carolyn Müsse, Kerstin Alperth, Ariane Cullmann und Janina Kölsch nicht davon abbringen, am Ende mit Platz drei und acht ihre Mehrkampfqualitäten unter Beweis zu stellen. Nach dem ersten Tag lagen die Mannschaften auf Platz zwei und neun.  

Der zweite Tag begann leider genau wie der erste Tag mit einem Streichergebnis. Ausgerechnet der Mehrkampfspezialistin Annika Huijbregts versagte beim Weitsprung das Glück. Für drei ungültige Versuche wurden null Punkte notiert, womit Annika die Chance auf eine Platzierung unter den ersten acht Siebenkämpferinnen in der Einzelwertung und die Mannschaft die Chance auf Silber vertan hatten. Nun galt es, den dritten Mannschaftsplatz bis zum Ziel des abschließenden 800m-Laufs zu verteidigen.  Beste Siebenkämpferin war Carolyn Müsse mit 4461 Punkten. Janina Kölsch verbesserte am Ende als einzige der sechs Teilnehmerinnen ihre persönliche Bestleistung um über 300 Zähler auf 4322 Punkte. Für die erste Mannschaft mit Carolyn Müsse, Janina Kölsch und Ariane Cullmann reichten 12989 Punkte für Bronze. Die zweite Mannschaft mit Annika Huijbregts, Kerstin Alperth und Tanja Heitgen erzielte 11954 Punkte. „Dank der kämpferischen Qualitäten der 6 Mädels gelang es uns am Ende trotz der beiden Ausfälle, die Erwartungen zu erfüllen“, kommentierten die Trainer Andreas Gentz und Florian Heiler das Abschneiden ihrer beiden Mannschaften.

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