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15.12.2010: Tipps zum Sporttreiben im Winter

Kampf dem Winterspeck

Im Winter findet man den Weg zum Sport im Freien nicht so einfach wie im Sommer. Dabei gibt es dafür eigentlich keinen Grund. Wer ein paar Regeln beachtet, kann seinen gewohnten Ausdauersportarten nachgehen.

Für viele Hobbysportler ist der Winter eine Zeit ohne aktive Bewegung. Kälte, Dunkelheit und vereiste Wege halten eine Vielzahl der Menschen in diesem Zeitraum von der  leiblichen Ertüchtigung ab. „Das muss nicht sein“, erklärt der angehende Sportwissenschaftler Malte Hofmann. „Joggen, Radfahren oder Nordic Walking; alles kann im Winter ebenso ausgeführt werden.“ Wenn man einige Regeln und Tipps beherzigt: Das Wichtigste ist sicherlich die richtige Kleidung. Hell, atmungsaktiv, aber gleichzeitig Wind abweisend sind die wichtigsten Merkmale einer guten Garderobe. Dabei muss diese noch nicht einmal teuer sein: Bein so genannten „Zwiebelprinzip“ trägt man viele dünne Kleidungsschichten übereinander, “ wichtig dabei, dass die unterste Schicht den Schweiß nach außen hin absorbiert, erklärt Hofmann. Ebenfalls warm einpacken sollte man seinen Kopf: Auch wenn man nicht spürbar friert, verliert man über ihn die meiste Körperwärme. Ebenso sollte Trinken nicht vernachlässigt werden, empfehlenswert ist die Einnahme von Wasser, isotonischen Getränken oder Tee vor oder nach der Sporteinheit.
Nicht weniger Beachtung schenken sollte man dem Aspekt der Sicherheit. Früh einsetzende Dämmerung, durch Laub oder Eis rutschige Wege sowie sonstige widrige Bedingungen (Windböen, Schneefall) können den unvorbereiteten Aktiven schwer zusetzen. Sehen und gesehen werden lautet die Maxime.  Beim Laufen und beim Radfahren. Hilfreich hierfür helle Sachen, ausreichende Reflektoren (auch an den Speichen), angemessenes Tempo und eine angepasste Fahrweise. Weiterhin natürlich was auch für die restlichen Jahreszeiten gilt: Licht, Bremsen, ein gutes Profil sowie festgezogene Schrauben sind im Winter ein Muss.
Und zu guter letzt noch ein allgemeiner Rat, adressiert an Jogger wie Radler oder sonstige Unermüdliche: Lassen sie es gerade im Winter ruhig angehen! Ein Puls von etwa 130 (beziehungsweise ca.65% des Maximalpulses) ist vollkommen ausreichend. Schließlich möchte der Körper auch einmal entspannen und ein wenig auftanken. Und wer diese Anregungen beherzigt, wird sich nächsten Frühjahrs eines ausgeruhten, aber dennoch fitten Zustandes erfreuen können.

Text: Hubertus Rößler

Text: Spoho

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