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29.05.2008:

Südkorea Fußball-WM

Vor vier Jahren scheiterten die Südkoreaner erst im Halbfinale gegen die Deutsche Elf und schmissen unter anderem Italien und Spanien frühzeitig nach Hause. Doch zum ganz großen Triumpf fehlt noch ein gutes Stück. So ist die südkoreanische Mannschaft auch bei der Weltmeisterschaft in Deutschland krasser Ausenseiter. In einer sehr schnellen, rasanten und gefährlichen Sportart sind die Südkoreaner Weltklasse und demonstrierten dies auch bei den olympischen Winterspielen in Turin. mehr...

 


8000 Zuschauer verwandeln das "Centro Palavela" in einen Hexenkessel.Die Helden in der Arena sind moderne Gladiatoren. Keiner von ihnen weicht auch nur einen Zentimeter zurück, denn dieser Zentimeter kann über Sieg und Niederlage entscheiden. Mit über 55 Stundenkilometern fliegen die Shorttracker förmlich über das Eis. Bei bis zu 35 Grad Kurvenneigung müssen sie aufpassen, dass es sie nicht von der Bahn reißt.Bei den diesjährigen Olympischen Spielen in Turin waren es die Südkoreaner, die den anderen Nationen kaum eine Chance ließen.Ihre beiden Läufer Ahn Hyun Soo und der erst 17 jährige Jin Sun Yu holten sich sechs von acht möglichen Goldmedaillen.Der Sport ist nichts für zart besaitete, denn es kommt regelmäßig zu schweren Unfällen.Bei der letzten Weltmeisterschaft brachen sich 2 Athleten mehrere Halswirbel und einem amerikanischen Sportler wurde mit einer Kufe die Nase abgetrennt.Daraufhin entflammte eine Sicherheitsdebatte, die den US-Superstar im Shorttrack Apollo Ohno kalt ließ, “So ist Shorttrack eben, "es ist riskant da draußen“.In einem 111 Meter langen Oval streiten sich die Gladiatoren nicht um Bestzeiten, sondern um direkte Platzierungen.Es starten je nach Länge der Strecke vier bis acht Läufer, von denen sich zwei oder drei für den Endlauf qualifizieren.So kommt es immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen um die vordersten Plätze. Je länger die Strecke, desto mehr Läufer gehen an den Start.Die südkoreanischen Shorttracker haben ihrer internationalen Konkurrenz die Grenzen aufgezeigt. Die Fußballer aus Südkorea können dies nur schaffen, wenn siebei der Weltmeisterschaft genauso furchtlos und unerschrocken auftreten. Dann können sich die Gruppengegner aus Frankreich, der Schweiz und vor allem die Sonnen verwöhnten Togolesen schon mal warm anziehen.Im eigenen Land haben die Südkoreaner schon gezeigt das mit ihnen zu rechnen ist.Mit unermüdlicher Laufarbeit und totaler Disziplin warfen sie 2002 die Italiener raus und trieben den “Mister“ Giovanni Trapattoni zur Verzweiflung. In Deutschland bieten noch nicht so viele Eisschnelllaufvereine das Short Track fahren an.Die Sportart scheint aber auch in Deutschland immer populärer zu werden.

Falls ihr genauso unerschrocken und mutig seid, wie die Kufenflitzer in der Arena, hat sportalis genau das Richtige für euch.

Hier findet ihr alles rund ums Eisschnelllaufen. In den Varianten wird das Shorttrack genauer vorgestellt.

Die sportalis-Redaktion wünscht euch viel Spaß. 

Bringt das Eis zum schmelzen.

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