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09.02.2011: Kletterzubehör

Das Zwiebelprinzip - Trick im Kampf gegen die Kälte

Kletterzubehör - Es ist Winter und bitterkalt, die Motivation raus zu gehen oft nicht so groß, denn wer hat Lust zu frieren? Richtig angezogen ist das ganze gar nicht so problematisch.

Hier hilft das Zwiebelprinzip. Damit ist ein Bekleidungsprinzip gemeint bei dem mehrere Schichten übereinander getragen werden und so optimale Funktionalität erreicht werden kann. Das Zwiebelprinzip besteht also aus mehreren Schichten, die je nach dem aus mehreren Kleidungsstücken bestehen können. Jede Schicht hat dabei eine eigene Funktion zu erfüllen. Dieses Prinzip wird sowohl für die Bein- als auch für die Oberbekleidung angewendet.

Schweißtransportschicht/Basisschicht:

Die unterste Schicht wird als Schweißtransport- oder Basisschicht bezeichnet. Ihre Aufgabe ist es, den Schweiß abzutransportieren und so die Grundlage für ein angenehmes Körpergefühl zu schaffen. Als unterste Schicht wird dabei in aller Regel ein T-Shirt oder ein langärmeliges Shirt aus Polyester getragen. Polyester wird meist der Baumwolle vorgezogen, weil dadurch der Schweiß schneller abgeleitet werden kann und das Isolationsvermögen bei Feuchte bei Polyester deutlich besser ist.

Isolationsschicht
Darüber folgt die Isolationsschicht mit der Aufgabe für die Isolation zu sorgen. Je nach Temperaturen und dem eigenen Wärmeempfinden besteht die Isolationsschicht aus mehreren Fleecepullover oder –jacken . Auch Softshelljacken  und bei sehr großer Kälte Daunenjacken  sorgen für eine wohlige Wärme. Zwischen zwei Bekleidungsschichten entsteht jeweils ein Luftpolster, das dann isolierende Wirkung hat.

Witterungsschutzschicht
Als äußerste Schicht wird eine Gore-Tex-Jacke zum Schutz gegen Wind und Regen getragen. Dadurch werden die Isolationsschicht und deren Funktionsfähigkeit geschützt. Diese Schicht sollte atmungsaktiv sein, so dass die Feuchtigkeit auch an die Umwelt abgegeben werden kann.

Vorteil dieser Bekleidungssystematik ist, dass je nach Bedingungen die Bekleidung sehr schnell an die Verhältnisse angepasst werden kann.
Genau das ist aber auch der Nachteil, bei oft wechselnden Bedingungen muss genau so oft ein Bekleidungsstück an- bzw. ausgezogen werden.

Mit der richtigen Bekleidung und der richtigen Kombination der verschiedenen Schichten steht dem Outdoor-Vergnügen auch bei schlechtem Wetter nichts mehr im Wege.


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