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14.03.2007: Hochkarätiger Kongress in Karlsruhe

"Bewegungsverwahrlosung"

Mit dem Begriff "Bewegungsverwahrlosung" wurden die sportlichen Fähigkeiten der heutigen jungen Generation schon beschrieben. Diesem Phänomen und der Bewegung bei Kindern widmet sich ein Kongress in Karlsruhe

 

 

 

Die Bedeutung von Bewegung, Spiel und Sport, das bewegte Lernen sowie die Ernährungs- und  Bewegungssituation von Kindern und Jugendlichen stehen im Mittelpunkt des Kongresses „Kinder bewegen – Energien nutzen“ vom 01. - 03. März 2007 in Karlsruhe.

Vorstellung Nationales Motorik-Modul MoMo
Ein Highlight ist die Vorstellung des Nationalen Motorik-Moduls MoMo, das unter der Federführung von Professor Dr. Klaus Bös an der Universität Karlsruhe realisiert wurde. Mit dieser Veranstaltung wird der erfolgreiche Kongress „Kinder bewegen – Wege aus der Trägheitsfalle“ aus dem Jahr 2004 fortgesetzt. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Ursula von der Leyen hebt die gesellschaftliche und politische Bedeutung der Thematik hervor und hat die Schirmherrschaft für den Kongress übernommen. Die ehemalige Weltklasse Hochspringerin Heike Henkel konnte als Patin gewonnen werden. Im Jahr 2007 trägt die Veranstaltung den Untertitel „Energien nutzen“, um die enge Verbindung zwischen Ernährung und Bewegung für die gesunde Entwicklung zu unterstreichen.    
Veranstalter sind die Universität Karlsruhe, die Universität Konstanz, das Forschungszentrum für  den Schulsport und den Sport von Kindern und Jugendlichen an der Universität Karlsruhe (FoSS), die AOK Baden-Württemberg und die Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel (BfEL).
Vor allem an den sportwissenschaftlichen Instituten der Universitäten Karlsruhe und Konstanz spielt das Thema eine zentrale Rolle. Während sich Karlsruhe stärker auf die Frage konzentriert, wie sportliche Aktivität die Fitness steigert, stehen in Konstanz die psychosozialen Wirkungen des Sporttreibens im Mittelpunkt der Betrachtung. Die Hauptaufgabe des FoSS ist die Forschung im Bereich der Intervention und Qualitätssicherung von Sport- und Bewegungsprogrammen von Kindern und Jugendlichen. Das Institut für Ernährungsökonomie und –soziologie der BfEL untersucht in einer aktuellen Studie die Aspekte der Bewegungsförderung und eines gesunden Ernährungsverhaltens von Kindern. Diese umfasst eine Evaluation von 24 regionalen Interventionsnetzwerken gegen Übergewicht bei Kindern.   

Thema Aktivität, Ernährung und Gesunderhaltung

Ziel der Veranstaltung ist es, aktuelle Probleme und Entwicklungen zum Thema Aktivität und Bewegungsmangel sowie zu einer gesunderhaltenden Ernährung von Kindern aufzuzeigen und geeignete Interventionsprogramme vorzustellen. Der Kongress richtet sich sowohl an LehrerInnen, ErzieherInnen und ÜbungsleiterInnen als auch an WissenschaftlerInnen und VertreterInnen von  Jugend- und Sportorganisationen. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden sechs Hauptvorträge von renommierten Referentinnen und Referenten (unter anderem Professor Dr. Renate Zimmer von der Universität Osnabrück, Professor Dr. Gerald Hüther von der Universität Göttingen) geboten, weiterhin können sie aus über 100 Arbeitskreisen und Praxis-Workshops auswählen.

 

Die Teilnahme kostet zwischen 39-89 Euro.

weitere Informationen unter www.kinderkongress-karlsruhe.de

 

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