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07.10.2009: Sportartenvorstellung Radsport

Bahnradsport

Nachdem in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts noch Hochräder das Bild des Radsports prägten, gelang gegen Ende des Jahrhunderts der endgültige Triumph des Radsports. Mit der Erfindung des Tiefradsports, begann auch der Siegeszug des Bahnradsports.

 

 

Die erste Bahnrad- Weltmeisterschaft wurde 1893 für Amateure in Chicago veranstaltet. Auch als Olympische Sportart konnte sich der Bahnradsport seit dem Beginn der Spiele der Neuzeit 1896 (Athen) nahezu ohne Pause bis heute etablieren. 

 

Das Pendant für die Profis fand zwei Jahre später statt. 1990 wurde in Paris der internationaler Radsport Weltverband, der UCI  gegründet.
Die Radbahnen haben Rundenlängen zwischen 133,333 Metern und 500 Metern. Laut UCI muss die Runde einer Radbahn mindestens 250 Meter lang sein, um für Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele benutzt werden zu können. Die schnellesten Bahnen bestehen aus Holz, da hier der Reibungswiderstand am geringsten ist. Andere Baumaterialien sind Beton oder Asphalt.

 

 

Beim Bahnradsport wird zwischen Kurzzeit- und Ausdauerdisziplinen unterschieden.

 

Zu den Kurzzeitrennen zählen:

 

Sprint

Drei Runden müssen beim Sprint zurückgelegt werden. Der Start erfolgt gemeinsam. Während der ersten beiden Runden taktieren die Fahrer und suchen sich eine möglichst gute Ausgangsposition, um beim Schlussspurt die Nase vorn zu haben.

 

Teamsprint

Beim Teamsprint treten zwei Mannschaften (nur Männer) mit jeweils drei Sportlern gegeneinander an. Ebenfalls drei Runden gilt es zu absolvieren. Die Teams starten in den gegenüberliegenden Geraden der Bahn. Fahrer1 übernimmt das Tempo, Fahrer2 und 3 fahren im Windschatten. Nach der ersten Runde steigt Fahrer1 aus, Fahrer2 übernimmt das Tempo. Fahrer2 steigt nach der zweiten Runde aus, sodass Fahrer 3 das Rennen alleine zu Ende fährt.      

Text: Jutta Kühle

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